Mann im Rollstuhl zwang Kinder zu Einbrüchen

August 7, 2006

Er gab Anweisungen per Telefon und nahm ihnen dann die Beute ab: Im deutsch-französischen Grenzgebiet wurden Kinder zu Raubzügen genötigt.

Ein 38 Jahre alter Mann hat am Montag vor Gericht in Pforzheim gestanden, Kinder und Jugendliche zu zahlreichen Einbrüchen gezwungen zu haben. Ihm drohen sechs Jahre Haft. Ein Urteil soll nach der Beweisaufnahme am kommenden Montag gefällt werden. Gegen den Angeklagten läuft zurzeit noch ein Verfahren zur Auslieferung an Italien. Dem gebürtigen Kroaten drohen dort mehr zehn Jahre und zehn Monate Haft wegen schweren Diebstahls und Hehlerei.Der Mann muss sich in Pforzheim für 19 Fälle verantworten. Er war nach langer Tätigkeit der Ermittlungsgruppe «Mobile Kinderbanden» und einem weiteren Einbruch im Rhein-Neckar-Kreis Ende Dezember 2005 in der Nähe des Tatorts festgenommen worden. Beamte fanden Diebesgut in einem speziellen Versteck im Dach seines Autos.

Leben auf Lagerplatz

Auf dem elsässischen Lagerplatz, wo die überwiegend aus dem ehemaligen Jugoslawien stammenden Kinder lebten, stießen die Ermittler zudem auf mehr als 150 Schmuckstücke und Uhren. Die bisher festgestellte Schadenssumme liegt bei rund 160.000 Euro. Ausgangspunkt der Diebestouren war das deutsch-französische Grenzgebiet. Verübt wurden sie aber von Baden-Baden über Pforzheim bis nach Frankfurt am Main. Der Angeklagte fuhr die Kinder und Jugendlichen zu den Tatorten und gab per Telefon Anweisungen. Mit Hilfe von Schraubendrehern und Scheckkarten brachen sie in die Häuser ein. Nach den Einbrüchen nahm der Rollstuhlfahrer die Beute entgegen und brachte die Kinder zum nächsten Tatort. (nz)


http://www.netzeitung.de/vermischtes/430678.html

Die Wahrheit der digitalen Bilder Fäschungen

August 7, 2006

Florian Rötzer 07.08.2006

Ein Reuters-Fotograf hat ein Bild von einem Bombardement der israelischen Luftwaffe manipuliert

Viele Augen sehen mehr. Das hat sich im Falle einer Fotografen von Reuters wieder einmal erwiesen. Der libanesische Fotograf Adnan Hajj, der viele Jahre als freier Mitarbeiter für Reuters arbeitete, hat eine Aufnahme von der Bombardierung Beiruts etwas dramatisch aufgepeppt. Entdeckt hatten es Blogger vom konservativen, proisraelischen Weblog [extern] little green footballs. Mittlerweile hat Reuters den Fake eingeräumt und den Fotografen entlassen.

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Zunächst wurde am Samstag [extern] im Blog darauf aufmerksam gemacht, dass es sich um eine offensichtliche Manipulation einer Fotografie handelt. Reuters habe offensichtlich Photoshop eingesetzt, um mehr Rauch, der nach einer Bombardierung von Gebäuden in Beirut aufsteigt, im Bild anzubringen. Die Bildunterschrift lautete:


Smoke billows from burning buildings destroyed during an overnight Israeli air raid on Beirut’s suburbs August 5, 2006. Many buildings were flattened during the attack. REUTERS/Adnan Hajj

Das manipulierte Foto

Wie immer in solchen Fällen haben sich dann viele Internetnutzer auf den Fall [extern] gestürzt und nach weiteren Informationen gesucht oder neue Verdachtsmomente ausgegraben. Nach den Bloggern aus der konservativen Szene, die damit im Propagandakrieg für Israel punkten wollen, sind auch israelische Medien wie die [extern] Jerusalem Post, [extern] Haaretz oder [extern] Ynetauf den Zug aufgesprungen.

Der Fotograf, der die Folgen eines Luftangriffs offenbar dramatischer machen wollte, hatte nämlich auch Fotos von den Folgen des Bombardements in Kana gemacht. Auch hier gab es unterschiedliche Darstellungen des Vorfalls, interessierte Kreise versuchten durch Interpretation von Fotos und anderen Informationen zu belegen, dass es sich dabei um keine Verfehlung des israelischen Militärs, sondern um eine Inszenierung der Hisbollah handelte. Nun hat man also einen Fotografen, der Fotos manipuliert, was dafür spricht, dass er auch die Fotos wie [extern] dieses von Kana verändert haben könnte, um im Medienkrieg Israel zu schaden ([local] Israelische Bomben auf Kana: Massaker oder Hisbollywood?, [local] Spiel mit Opfern).

Vermutlich werden viele digitale Fotografien “überarbeitet”, um besser zu wirken. Man wird vermuten dürfen, dass Hajj kein distanzierter neutraler Beobachter ist und wahrscheinlich deshalb versucht hat, die fotografierte Szene nicht wirklich zu fälschen, aber die gegen Israels Bombardierungen gerichtete Botschaft besser rüberzubringen. Der nächtliche Luftangriff hat schließlich mitsamt den dadurch verursachten Zerstörungen stattgefunden. Schaut man sich die beiden Versionen an, so muss man sich auch fragen, warum der libanesische Fotograf wegen der kleinen Manipulationen überhaupt riskiert hat, Ansehen und Einkommen zu verlieren. Der Rauch wurde verstärkt und schwärzer gemacht, die Verwüstungen scheinen so größer, die Luftangriffe auf die Stadt bedrohlicher zu sein.

Das angeblich authentische Foto, das Reuters mit dieser BU anstelle des manipulierten veröffentlicht hat: “KILL OF THE PREVIOUS VERSION. Smoke billows from burning buildings destroyed during an overnight Israeli air raid on Beirut’s suburbs August 5, 2006. Picture taken August 5, 2006. REUTERS/Adnan Hajj (LEBANON)

Hajj scheint sich damit herausreden zu wollen, dass er die angeblich schlechte Qualität des Fotos verbessern wollte und dabei Fehler mit Photoshop begangen habe. Manipulieren wollte er angeblich das Foto nicht. Reuters hat selbstverständlich am Sonntag nach Bekanntwerden der Manipulation das einzig Richtige [extern] gemacht, das Foto zurückgezogen, durch das – angeblich – “authentische” ersetzt und versichert, von dem Fotografen keine Bilder mehr zu verwenden. Reuters bestreitet allerdings, dass die Fotos von Kana inszeniert oder manipuliert worden seien.

Seltsam an diesem Skandal ist, dass die Manipulation weder der einen noch der anderen Seite wirklich hilft. Sie belegt vor allem, unter welchem Druck die Nachrichtenagenturen stehen, die zu wenig überprüfen, was sie weiterreichen, und die – vielleicht notwendig? – parteiische Menschen beschäftigen, um Geld zu sparen. Möglicherweise ging es dem Fotografen auch wirklich nur darum, nicht explizit eine parteiische Botschaft zu übermitteln, sondern nur sein Produkt besser zu machen. Der Druck, in diesem Sinne Veränderungen zu machen, ist in der Konkurrenz so groß, wie es mit den Techniken der Bildverarbeitung leicht es, dies auszuführen. Letztlich verstärkt diese Manipulation nur das Misstrauen in die Bilder, die allerdings weiterhin über Konflikte entscheiden können, während die Aufklärung deutlich macht, dass mit den Bloggern und dem Web tatsächlich eine wichtige, wenn auch oft einseitige Korrekturinstanz der Medien herangewachsen ist, so dass nun die vierte Macht durch eine vielfältige fünfte Macht kontrolliert wird. Das ist nicht nur im Krieg wichtig, wo bekanntlich das erste Opfer die Wahrheit ist.

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23280/1.html

Viacom und Google vereinbaren Video-Deal

August 7, 2006

http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=060807019pte060807019
Medien/Kommunikation, Computer/Telekommunikation

Viacom und Google vereinbaren Video-Deal
Websites naschen an Werbeeinnahmen mit

(c) http://www.parentstv.org

Mountain View (pte/07.08.2006/13:05) – Google http://www.google.com und Viacom http://www.viacom.com haben einen Deal vereinbart, der es Website-Eigentümern ermöglicht Videoclips von Viacom anzubieten. Finanziert wird das Angebot über Werbung, die vor, neben, zwischen oder nach den Clips erscheinen soll. Die Werbeeinnahmen werden zwischen Viacom, Google und den Website-Eigentümern, die Videoclips hosten, aufgeteilt. Unter den verfügbaren Clips werden Sendungen wie SpongeBob und MTVs Laguna Beach zu finden sein. Die Testversion soll Ende dieses Monats starten.

Mit diesem neuen Geschäftsmodell erlaubt Google Website-Eigentümern am Werbekuchen mitzunaschen. Jedoch nicht jeder darf mitmachen. Viacom behält sich das Recht vor, auszusuchen auf welchen Websites seine Clips laufen dürfen. Außerdem kommen nur Seiten in Frage, die über mindestens 100.000 Visits monatlich verfügen. Den größten Anteil der Werbeeinnahmen soll Viacom erhalten. Wie die New York Times unter Berufung auf Unternehmenskreisen berichtet, soll der Anteil zwei Drittel betragen. Den kleinsten Anteil sollen die Vertreiber der Videoclips, also die Website-Eigentümer erhalten. Viacom hat bereits ähnliche Verträge im Rahmen des Aufbaus von Videowerbenetzwerken mit AOL, Brightcove und Revver geschlossen.

Google erschließt sich mit dem Deal gleichzeitig einen Bereich, der zur Zeit ein stark boomender Trend ist. Videoclips im Internet erfreuen sich steigender Beliebtheit. Vor allem in den USA haben es Portale wie YouTube zu einer großen Reichweite geschafft. Dies hat aber auch große Probleme nach sich gezogen: Viele der dort hochgeladenen Clips stammen von TV-Mitschnitten, die urheberrechtlich geschützt sind und daher einer Genehmigung bedürfen um weiter verbreitet werden zu dürfen. Google fährt mit dem Deal auf der sicheren Schiene. In der Vergangenheit hat Google mehrmals mit Vorwürfen zu kämpfen gehabt, ohne Genehmigung geschützte Inhalte zu verwenden.

In Deutschland hat die Multimedia-Sparte des Privatsenders RTL bereits Mittel Juni das Internetportal Clipfish http://www.clipfish.de für Videoclips gestartet. Das an YouTube orientierte Portal wird noch nicht über Werbung finanziert, soll aber in Zukunft ein kommerzielles Angebot werden. Das Angebot umfasst rund 1.000 Videoclips. Trotzdem ist der deutsche Markt für Internetwerbung dem US-amerikanischen rund fünf Jahre hinter her, so die Ansicht von Werbeexperten. „Dieser Bereich ist bei uns auf jeden Fall ein wichtiges Thema und wir befinden uns auch in Gesprächen mit potenziellen Partnern für zukünftige Angebote“, sagt Simone Danne, Sprecherin von RTL interactive, im Gespräch mit pressetext. Das Angebot von RTL umfasst vor allem Streams zu RTL-Sendungen wie etwa Gute Zeiten Schlechte Zeiten. (Ende)

Google-Warnung vor bösartigen Webseiten

August 7, 2006

tp://www.pressetext.de/pte.mc?pte=060807015pte060807015, pte.monitor: Industrie
Computer/Telekommunikation, Medien/Kommunikation

Google-Warnung vor bösartigen Webseiten
Stop-Badware-Koalition schaltet schärfere Gangart ein

Google warnt Anwender (Foto: stopbadware.org)

Cambridge, MA/Oxford (pte/07.08.2006/11:55) – Google http://www.google.com verstärkt seine Aktivitäten gegen Malware und warnt Anwender bei seinen Suchergebnissen ab sofort vor bösartigen Webseiten. Mit den entsprechenden Daten wird der Suchmaschinen-Betreiber von der Stop Badware Coalition http://www.stopbadware.org versorgt, die sich seit Januar dieses Jahres dem Kampf gegen Spy- und Adware-Programme verschrieben haben. Zu den prominenten Mitgliedern der Koalition zählen neben Google unter anderem Sun Microsystem http://www.sun.com und der PC-Hersteller Lenovo http://www.lenovo.com .

Durch das neue Google-Warnsystem wird eine Zwischenseite eingeblendet, wenn der entsprechende Anwender eine mit Schadprogrammen verseuchte Seite besuchen will. Die Listung der Ergebnisse ist ebenso wenig betroffen wie auch die Möglichkeit, die Seite dennoch zu besuchen. “Wir sagen nicht, dass man die Seite auf keinen Fall besuchen soll. Wir wollen lediglich Anwender darauf hinweisen, was sie und ihre Computer beim Besuch gewisser Seiten erwartet”, meint John Palfrey, Professor an der Harvard Law School http://www.law.harvard.edu und Mitinitiator des Projekts.

Zusammen mit dem Oxford Internet Institute http://www.oii.ox.ac.uk und dem Consumer Reports Webwatch http://www.consumerwebwatch.org werden verdächtige Seiten auf ihre Malware-Gefahr hin geprüft. Die Hinweise stammen dabei in erster Linie von aufmerksamen Internetanwendern. Die Liste der Hauptverdächtigen wird ständig aktualisiert und zudem auch auf der Koalitions-eigenen Homepage http://www.stopbadware.org/home/reports veröffentlicht.

Während die Stopbadware-Kampagne konkret Malware-verseuchte Webseiten an den Pranger stellt und ihr Hauptaugenmerk auf die Information von Internetanwendern richtet, kämpft die ebenfalls erst vor wenigen Monaten gegründete Anti-Spyware-Koalition http://www.antispywarecoalition.org innerhalb der Software-Industrie um mehr Transparenz. Ziel jener Initiative, die Branchengrößen wie Microsoft, Symantec, AOL und Yahoo vereint, ist unter anderem die Erstellung von gemeinsamen Richtlinien zur Identifizierung und Bekämpfung von Spyware (pressetext berichtete: http://www.pte.at/pte.mc?pte=060113029 ). (Ende)

Gänsegeier «Gonzo» im Norden noch immer vermisst

August 7, 2006

Kiel/Sachsenhagen (dpa/lno) – Von Gänsegeier «Gonzo» fehlt weiterhin jede Spur. «Es gibt keine neuen Anhaltspunkte», sagte Florian Brandes, Leiter der Wildtierstation im niedersächsischen Sachsenhagen, am Montag. Im Juni war «Gonzo» in der Wildtierstation aufgepäppelt und – mit einem Peilsender versehen – in die Freiheit entlassen worden. Seit Ende Juli übermittelt der Sender aber keine Signale mehr. Brandes vermutet, dass der Geier möglicherweise abgeschossen oder von einem Auto erfasst wurde.

http://www.welt.de/z/newsticker/ticker.php?nid=319224&

Kärntner Architektin will in Sri Lanka bleiben

August 7, 2006

Bei Unruhen auf Sri Lanka sind am Sonntag 15 Mitarbeiter einer französischen Hilfsorganisation getötet worden. Unweit davon ist derzeit auch die Kärnterin Marianne Pecnik stationiert. Sie will ihre Arbeit beim Roten Kreuz fortsetzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

http://kaernten.orf.at/stories/127987/

medienjobs.ch – Die aktuellsten Stellenangebote

August 7, 2006

http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=060807024pts060807024
Medien/Kommunikation, Unternehmen/Finanzen

medienjobs.ch – Die aktuellsten Stellenangebote
Gesucht: Marketingprofis, Open – Source Entwickler, Redakteure und Webmaster

Zürich (pts/07.08.2006/13:50) – Die aktuellen Jobangebote aus dem Medienumfeld präsentiert das spezialisierte Stellenportal http://www.medienjobs.ch auf pressetext.schweiz.
Der seit 2001 führende Schweizer Online-Stellenmarkt der Druck, Medien- und Kommunikationsbranche richtet sich an Fach und Führungskräfte sowie Arbeitgeber aus der gesamten Kommunikationsbranche. Diese Woche werden vorwiegend Programmierer und Webprofis sowie Verkaufsmitarbeiter gesucht.
Mehr Informationen zu den Stellenangeboten sowie über vielfältige Weiterbildungsangebote finden Interessenten auf http://www.medienjobs.ch

Die aktuellsten Stellen in der Schweizer Kommunikationsbranche:

Assistent/in Marketing (60%)

Desktoper(in)/Polygraf(in)

BereichsleiterIn Fotobuchproduktion Bookfactory.ch

Polygraf (w/m)

Leiter/in Informatik

Schulungskoordinator(in) / Schulleiter(in) 100%

Redaktor/in

Key Account Manager (m/w)

Chefredaktor oder Chefredaktorin

Polygrafin/Polygraf (100%)

Verpackungstechnologen

Offsetdrucker im Verpackungsdruck

Verkaufsberater/in im Aussendienst

Verlagshersteller/in (100%)

Marketing Assistant / Desktop Publisher

Corporate Editor (80 – 100 %)

ProjektleiterIn Media- und Marketingsupport

Public Relations Verantwortliche/r & Content Redaktor/in

PHP / Open-Source Programmierer/in

Leiter/in Web & Datenbank Projekte

Leiter/in F & E und Labor

Webmaster (m/w) 70%

Grafiker, Art Director

High-End-Visualisator

Leiter/in Redaktion und Verlag

Leiter/in Direkt-Marketing

Projektleiter/-in Redaktionssysteme

Bereichsleiter/-in Kommunikation

Viele Tote bei israelischem Angriff

August 7, 2006

Beirut (dpa) – 40 Menschen sind offenbar bei einem israelischen Luftangriff auf das südlibanesische Dorf Hula getötet worden. Das teilte der libanesische Ministerpräsident Fuad Siniora zur Eröffnung eines Außenministertreffens der Arabischen Liga in Beirut mit. Polizeiberichte hatten kurz zuvor von Dutzenden Toten und Verletzten gesprochen, nachdem israelische Kampfflugzeuge mehrere Häuser in Hula bombardiert hatten. Sollte sich die Opferzahl bestätigen, wäre dies der bisher folgenschwerste Angriff im aktuellen Nahost-Konflikt.

http://www.welt.de/z/newsticker/ticker.php?nid=319224&

Sri Lanka: 15 Tsunami-Helfer der Organisation “Action contre la faim” exekutiert

August 7, 2006

Die französische Hilfsorganisation “Action contre la faim” (Aktion gegen den Hunger) hat bestätigt, dass in Sri Lanka 15 ihrer einheimischen Mitarbeiter umgekommen sind. Hilfsorganisationen sprechen davon, dass sie hingerichtet worden seien.

“Sie wurden in ihrem Büro gefunden, mit dem Gesicht nach unten – hingerichtet,” berichtet Jeevan Thiagarajah des Konsortiums der Hilfsorganisationen in Sri Lanka (CHA). Die 15 Zivilisten arbeiteten als Tsunami-Helfer im Osten des Inselstaats.

In der Gegend um die Stadt Muttur, wo die Helfer getötet wurden, sind die Armee Sri Lankas und tamilische Rebellen in bewaffnete Auseinandersetzungen verwickelt, bei denen schon hunderte Zivilisten umgekommen sind.

Rebellen in Sri Lanka: Angriff eine Kriegserklärung

August 7, 2006

Eine Freundin ist dort Friedenhelferin

Trincomalee (Reuters) – Die Rebellengruppe Befreiungstiger von Tamil Eelam (LTTE) hat einen Beschuss ihres Gebiets durch die Regierung von Sri Lanka als Kriegserklärung bezeichnet.

Die Armee hatte am Wochenende LTTE-Stellungen im Osten des Landes mit dem schwersten Artillerie-Feuer seit Tagen belegt. “Wenn der Beschuss weitergeht, werden wir vielleicht eine defensive Haltung einnehmen müssen”, sagte der politische Chef der Gruppe, S.P. Thamilselvan, am Sonntag der Nachrichtenagentur Reuters per Telefon. “Darüber ist noch nicht entschieden worden”, sagte er durch einen Übersetzer. So lange der norwegische Sondergesandte Jon Hanssen-Bauer noch in der Rebellen-Hochburg Kilinochchi sei, könne noch verhandelt werden. Hanssen-Bauer sollte am Montag abreisen.

Die LTTE kämpfen für eine Selbstbestimmung der tamilischen Volksgruppe im Norden und Osten Sri Lankas. Vor dem im Jahr 2002 geschlossenen Waffenstillstand waren dem Bürgerkrieg mehr als 65.000 Menschen zum Opfer gefallen. Nachdem die Spannungen in diesem Jahr wieder zunahmen, starben bislang 800 Menschen.
http://de.today.reuters.com/news/newsArticle.aspx?type=worldNews&storyID=2006-08-07T114136Z_01_HUM718978_RTRDEOC_0_SRILANKA-REBELLEN.xml


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